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Abwehrreaktionen aus Sicht der viszeralen Osteopathie – Teil 2: Diskussion und Implikationen für die viszerale Osteopathie
Original title: (Defense reactions from the perspective of visceral osteopathy - Part 2: Discussion and implications for visceral osteopathy)
Wyvekens, J.
[4]
Wyvekens, M.
[4]
Hirth, T.
[14]
Osteopathische Medizin, 2021/03, 22(1):16-20. doi: 10.1016/S1615-9071(21)00012-5, type of study: ,art,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Full text
(https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1615907121000125?via%3Dihub#!)
Keywords:
central regulation
[2]
defense behaviour
[2]
defense cascade
[2]
defense reaction
[3]
fight
[7]
flight
[3]
freeze
[3]
posttraumatic stress disorder
[4]
hypothalamus
[2]
autonomic nervous system
[154]
adrenergic system
[1]
freezing
[1]
defensive behavior
[1]
osteopathic medicine
[2108]
visceral osteopathy
[99]
article
[2634]
Abstract:
Der in 2 Teilen veröffentliche Artikel behandelt die physiologischen Vorgänge der sechs Abwehrreaktionen Freeze, Flight, Fight, Fright, Flag und Faint. Anhand der Funktion der Abwehrreaktion soll die Bedeutung zentralnervöser Steuerungsebenen für die viszerale Osteopathie erläutert werden. Denn neben dem peripheren autonomen Nervensystem, bestehend aus dem enterischen Nervensystem, Sympathikus und Parasympathikus, sind auch zentrale Gehirnbereiche an der Regulation der Organfunktionen beteiligt. Diese zentralnervösen Steuerungsebenen und die dort repräsentierten Funktionen werden in der osteopathischen Literatur und in den viszeralen Konzepten kaum berücksichtigt. Eine dieser Funktionen ist die Abwehrreaktion, die im oberen Hirnstamm und Hypothalamus repräsentiert ist. Sobald eine Situation als bedrohlich wahrgenommen wird, werden dort reflexartig fest angelegte neuronale Programme stereotyper unwillkürlicher Abwehrreaktionen aktiviert. Diese gehen mit jeweils unterschiedlichen koordinierten viszeromotorischen, somatomotorischen und hormonellen Reaktionen sowie mit sensorischen Veränderungen einher. Teil 1 des Artikels beschäftigte sich mit der Physiologie der sechs Abwehrreaktionen Freeze, Flight, Fight, Fright, Flag und Faint [54]. In Teil 2 werden nun mögliche Implikationen für die viszerale Osteopathie diskutiert. The article (published in two parts) deals with the physiological responses of the six defense reactions Freeze, Flight, Fight, Fright, Flag and Faint. Based on the function of defense reactions the importance of central nervous control levels for visceral osteopathy is explained. In addition to the peripheral autonomic nervous system, consisting of the enteric nervous system, sympathetic and parasympathetic nervous systems, central brain areas are also involved in the regulation of organ functions. These central control levels and their functions are not well described in osteopathic literature and in visceral concepts. One of these functions is the defense reaction which is represented in the upper brain stem and hypothalamus. As soon as a situation is perceived as threatening, hard-wired neuronal programs of stereotypical involuntary defense reactions are activated. Those are accompanied by coordinated visceromotor, somatomotor and hormonal reactions as well as sensory changes. Part 1 of the article dealt with the physiology of the six defense reactions Freeze, Flight, Fight, Fright, Flag and Faint [54]. The second part discusses the possible implications for visceral osteopathy. Abstract origina llanguage Der in 2 Teilen veröffentliche Artikel behandelt die physiologischen Vorgänge der sechs Abwehrreaktionen Freeze, Flight, Fight, Fright, Flag und Faint. Anhand der Funktion der Abwehrreaktion soll die Bedeutung zentralnervöser Steuerungsebenen für die viszerale Osteopathie erläutert werden. Denn neben dem peripheren autonomen Nervensystem, bestehend aus dem enterischen Nervensystem, Sympathikus und Parasympathikus, sind auch zentrale Gehirnbereiche an der Regulation der Organfunktionen beteiligt. Diese zentralnervösen Steuerungsebenen und die dort repräsentierten Funktionen werden in der osteopathischen Literatur und in den viszeralen Konzepten kaum berücksichtigt. Eine dieser Funktionen ist die Abwehrreaktion, die im oberen Hirnstamm und Hypothalamus repräsentiert ist. Sobald eine Situation als bedrohlich wahrgenommen wird, werden dort reflexartig fest angelegte neuronale Programme stereotyper unwillkürlicher Abwehrreaktionen aktiviert. Diese gehen mit jeweils unterschiedlichen koordinierten viszeromotorischen, somatomotorischen und hormonellen Reaktionen sowie mit sensorischen Veränderungen einher. Teil 1 des Artikels beschäftigte sich mit der Physiologie der sechs Abwehrreaktionen Freeze, Flight, Fight, Fright, Flag und Faint [54]. In Teil 2 werden nun mögliche Implikationen für die viszerale Osteopathie diskutiert.
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