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Wie erleben Cancer Survivors eine osteopathische Behandlung und wie hat diese zum allgemeinen Wohlbefinden (well-being) beigetragen? : eine qualitative Studie
(How do cancer survivors experience osteopathic treatment and how has it contributed to their overall well-being? : a qualitative study)

Journal: Unpublished MSc thesis Haute école de santé de Fribourg, Date: 2020/04, Pages: 49, type of study: qualitative study

Free full text   (https://folia.unifr.ch/global/documents/322373)

Keywords:

cancer [78]
cancer survivors [2]
OMT [3752]
osteopathic manipulative treatment [3772]
osteopaths [250]
patients [149]
qualitative study [282]

Abstract:

No English abstract available.

Abstract original language:
Kenntnisse (Background) Die Gruppe der Cancer Survivors umfasst im Jahr 2017 schweizweit 320'000 Menschen. Die Cancer Survivors stellen eine höchst heterogene Gruppe dar, was auf unterschiedliche Bedürfnisse schliessen lässt (1). Eine im Jahr 2005 durchgeführte Studie geht davon aus, dass ein Drittel der Survivors komplementär-alternative Medizin (CAM) beanspruchte (2), eine Studie aus dem Jahr 2010 kam auf einen Prozentsatz von 65% (3). CAM-Nutzer entscheiden sich für eine grosse Variabilität von CAM-Methoden (2,4). Diese sollen die allopathische Medizin unterstützen und zu einem gemeinsamen Ganzen beitragen (2,5,6). CAM haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung zugenommen (2,4). Die Osteopathie wird von Cancer Survivors aufgrund einer durchgeführten Literatursuche wenig genutzt und über diejenigen, die es nutzen, ist wenig bekannt. Zielsetzung Ziel der Studie war, Erlebnisse und Bedürfnisse von Cancer Survivors im Zusammenhang mit der Osteopathie zu erfragen. Man wollte herausfinden, wie die Osteopathie zum allgemeinen Wohlbefinden beitrug und welche Faktoren dies beeinflusst haben. Methodik Es handelt sich um eine qualitative Herangehensweise der interpretativen Phänomenologie (7). Cancer-Survivors (8) wurden mittels semistrukturierten Interviews zu ihren Erlebnissen in der Osteopathie befragt. Mit dem gleichen Vorgehen wurden Osteopathen interviewt, die Cancer Survivors behandelt haben. Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolgte mittels Schneeballprinzip. Die transkribierten Interviews wurden mit der thematischen Inhaltsanalyse nach Braun & Clark (2006) (9) analysiert. Resultate Rekrutiert und interviewt wurden sechs berufstätige Osteopathen und eine Brustkrebspatientin entsprechend der Survivorship Definition (1). Meta-Themen waren Vorerfahrung in der Osteopathie, Konsultationsmotive und deren Erwartungen, Begleitung von Survivors sowie das Wohlbefinden. Zur Analyse wurden 12 Subthemen generiert. Das Interview der Cancer Survivor-Teilnehmerin wurde als Fallstudie in die Studie integriert und diente zur Ergänzung der Aussagen der Osteopathen. Diskussion Die osteopathische Behandlung beinhaltete oft Gespräche, welche mit Körperkontakt und Berührung kombiniert wurden. Die Osteopathie hat womöglich Einfluss auf das Wohlbefinden der Cancer Survivors und kann unter Umständen die Ressourcen positiv beeinflussen. Die Kombination von Berührung und guten Gesprächen kann zur Zufriedenheit und dem Wohlergehen der Cancer Survivors beitragen.


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