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Osteopathie und inneres Wohlbefinden bei Menschen mit chronischer Erkrankung
(Osteopathy and inner well-being by people with chronic illness)

Journal: Unpublished MSc thesis Wiener Schule für Osteopathie, Date: 2024/06, , type of study: qualitative study

Full text    (https://www.ostlib.de/up/datei/master_thesis_constanze_fachinger_12.06..pdf)

Keywords:

chronic pain [296]
Germany [141]
OMT [3752]
osteopathic manipulative treatment [3772]
patients [149]
perception [131]
qualitative study [282]
WSO [501]

Abstract:

Objective: The aim of the study is to show how the chronically ill patient experience osteopathic treatment and how their inner well-being benefits from this conscious perception. Study design: A qualitative study design was chosen. The guided, non-standardized interviews was used with semi-structured and open questions. Methodology: Interviews were conducted with 7 female, 2 divers and 5 male persons aged between 28 and 70 years, who had received at least one osteopathic treatment in Germany. The interviews were analysed using the content analysis according to Mayring (2015) namely the process model of inductive category formation. Results: This work shows that all study participants developed better access to their inner experience and the connections in their body. Almost all participants experienced a life-affirming change and an increased inner peace enabling them to look to their future more calmly despite their chronic illness. They felt lightness and harmony which is associated with better inner well-being. Discussion and outlook: This study reveals that people with chronic illness feel healthier with osteopathic treatment. Therefore, it seems reasonable to include osteopathy as a supplementary method in the standard treatment program. A follow-up study with more study participants and long-term controls should be conducted to gain more in-depth knowledge.

Abstract original language:
Zweck der Studie: Der Zweck der Studie ist es zu zeigen, wie chronisch erkrankte Menschen, die osteopathische Behandlung erleben und welchen Gewinn sie aus dieser bewussten Wahrnehmung für ihr inneres Wohlbefinden ziehen können. Studiendesign: Es wurde ein qualitatives Studiendesign gewählt. Das leitfadengestützte, nicht standardisierte Interview wurde mit halb-strukturierten und offenen Fragen angewandt. Methodik: Durchführung der Interviews mit 5 männlichen, 2 diversen und 7 weiblichen Personen im Alter zwischen 28 und 70 Jahren, die zumindest einmal in Deutschland osteopathisch behandelt wurden. Die Interviews wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) analysiert. Dies erfolgte mit dem Prozessmodell der induktiven Kategorienbildung. Ergebnisse: Diese Arbeit zeigt, dass alle Studienteilnehmer*innen einen besseren Zugang zu ihrem inneren Erleben und den Zusammenhängen in ihrem Körper erfahren haben. Es stellte sich bei fast allen Teilnehmer*innen eine lebensbejahende Veränderung ein. Sie erlebten eine gesteigerte innere Ruhe und konnten trotz ihrer chronischen Erkrankung mit den entsprechenden Symptomen gelassener auf ihre Zukunft blicken. Sie erlebten Leichtigkeit und Harmonie in ihrem Körper und gelangten so zu einem besseren inneren Wohlbefinden. Diskussion und Ausblick: Diese Studie zeigt, dass die osteopathische Behandlung, eine weitere Möglichkeit für chronisch kranke Menschen darstellt, sich gesünder zu fühlen. Es erscheint daher sinnvoll, die Osteopathie als ergänzende Methode in das standardisierte Behandlungsprogramm der Krankenkassen, für chronisch kranke Menschen, aufzunehmen. Zum Zweck des zukünftigen und vertiefenden Erkenntnisgewinns sollten Folgestudien mit einer gesteigerten Anzahl von Studienteilnehmer*innen und Langzeitkontrollen durchgeführt werden.


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